Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Bauwerksmonitoring, Messtechnik und die Systeme von GGB. Von den Grundlagen über Sensorik und Software bis zur Frage, wie Monitoring zur Nachhaltigkeit beiträgt.
Bauwerksmonitoring ist die kontinuierliche messtechnische Überwachung von Bauwerken wie Tunneln, Brücken oder Bahnstrecken. Sensoren erfassen Setzungen, Verformungen und Bewegungen – oft in Echtzeit –, um Schäden frühzeitig zu erkennen.
Immer dann, wenn Bauwerke durch Baumaßnahmen, Setzungen oder Alterung beeinflusst werden – etwa bei Tunnelvortrieben, Baugruben neben Bestandsgebäuden oder alternden Brücken. Ziel ist, kritische Bewegungen zu erkennen, bevor sie zu Schäden führen.
Geotechnische Messtechnik erfasst Kräfte und Bewegungen direkt im Baugrund oder Bauwerk (z. B. mit Inklinometern oder Extensometern). Geodätische Messtechnik bestimmt die Lage von Punkten im Raum (z. B. mit Totalstationen oder Nivellement). GGB kombiniert beide Ansätze.
Je nach Aufgabe unter anderem Neigungs-, Setzungs- und Rissbreitensensoren sowie faseroptische Systeme. Die Auswahl richtet sich nach Bauwerk, Messgröße und geforderter Genauigkeit.
Bei der faseroptischen Messung werden Dehnung und Temperatur entlang eines Lichtwellenleiters über große Distanzen kontinuierlich erfasst. Das eignet sich besonders für lange Strukturen wie Tunnel oder Bahntrassen (GGB-System: GeoLight®).
GKSPro® ist GGBs System zur Erfassung, Verwaltung und Auswertung großer Messdatenmengen. Es führt Daten aus verschiedenen Sensoren zusammen und macht sie auswertbar.
Die Daten werden über Messeinrichtungen erfasst (GeoWatch®) und internetbasiert visualisiert (GeoAccess®), sodass alle Beteiligten jederzeit auf den aktuellen Bauwerkszustand zugreifen können.
Das reicht von wenigen Wochen während einer Baumaßnahme bis zu jahrelangem Langzeitmonitoring. Die Dauer richtet sich nach Bauwerk, Risiko und Zielsetzung.
Für Tunnel, Brücken, Bahnstrecken, Staudämme, Hochbauten und Hänge – überall dort, wo Bewegungen sicherheitsrelevant sind.
Frühzeitig erkannte Schäden ermöglichen gezielten Erhalt statt Abriss und Neubau. Das spart Material, Kosten und CO₂ – Monitoring verlängert die Lebensdauer von Bauwerken.
